Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Wer sich gruseln will, muss heutzutage nicht ins Kino gehen, nur zum Kiosk

schreibt das Handelsblatt in seinem Morgenbriefing und bezieht sich auf das in der FAZ vom 18.06.2013 abgedruckte Exklusivinterview mit Assad:

Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch, und Europa wird den Preis dafür zahlen. Terrorismus bedeutet hier Chaos; Chaos führt zu Armut; und Armut bedeutet, dass Europa einen wichtigen Markt verliert. Die zweite Folge wäre der direkte Export des Terrorismus nach Europa. Terroristen werden kampferfahren und mit extremistischer Ideologie ausgerüstet zurückkehren. Für Europa gibt es zu einer Kooperation mit dem syrischen Staat keine Alternative, auch wenn das Europa nicht gefällt.

Wenn diese Analyse zuträfe, müssten Waffenlieferungen und die Zerschlagung des Regimes schnell erfolgen.

Kategorie: Allgemein Geschrieben: Dienstag, 18.06.2013 um 09:56 von | Comments (2)

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2 Kommentare

  1. Reaktion von nadar:

    (/etwas/ später Kommentar, aber besser als nie)

    Ein krudes Fazit, das du da ziehst.
    Oben zitierst du
    > Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch
    und danach hoffst du auf schnelle Waffenlieferungen (und ein Ende des Regimes).

    Meinst du, was im Irak und in Afghanistan so gut geklappt hat, muss man auch in Syrien anwenden?

    Hat es die Nachricht, dass auch die Rebellen Sarin herstellen, eigentlich bis in die deutsche Presse geschafft?
    -> http://www.wnd.com/2013/09/u-s-military-confirms-rebels-had-sarin/

    (dem Spamfilter scheint der Kommentar nicht zu gefallen)

    23. Februar 2014 @ 10:08
  2. Reaktion von RA Jede:

    Alternativen?

    23. Februar 2014 @ 11:58
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