Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Wer nicht hören will …

Wie erkennt man, was recht ist?
Benedict XVI

begibt sich der Teilhabe.

Es macht betroffen, daß Abgeordnete des Deutschen Bundestages sich weigern zuzuhören.

Interessant die Stellungnahme Gysis, der kritisierte, dass der Papst zwei Themen ausgelassen habe: Krieg und Frieden sowie die zunehmende Armut und den wachsenden Reichtum; die Positionen des Papstes hierzu sind allerdings hinlänglich bekannt.

Im Kontext der Rede interessiert mich allerdings Gysis Antwort auf die Frage:

Gibt es auch für den Nicht-Gläubigen einen Maßstab, um Recht von Unrecht zu unterscheiden?

Aber einen solchen Diskurs kann man nur mit Menschen führen, die zuhören können. Gysi jedenfalls war dabei. Mancher „Ikone“ Ströbele verließ den Saal nach ein paar Minuten.

Kategorie: Allgemein Geschrieben: Freitag, 23.09.2011 um 17:20 von | Comments (3)

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3 Kommentare

  1. Reaktion von Christoph:

    Was halten sie von der Idee die Menschenrechte und den gesunden Menschenverstand als Maßstab zur Erkennung von Recht und Unrecht heranzuziehen?
    Ich sehe keinen Grund, weshalb nicht-gläubige Menschen keinen solchen Maßstab entwickelt haben sollten. Schließlich bildet dieses den Grundstein für eine solche Gesellschaft in der wir leben.
    Ohne dieses Rechts-/Unrechtsempfinden würden wir uns doch in einer Anarchie wiederfinden, meinen Sie nicht?

    23. September 2011 @ 18:28
  2. Reaktion von RA Jede:

    Ist das Strickmuster „Menschenrechte“ nicht zu grob? Und der gesunde Menschenverstand, wo kommt der her, reklamieren den nicht auch die Bösen für sich?

    23. September 2011 @ 21:41
  3. Reaktion von Stefan Wehmeier:

    Wer Menschenrechte verwirklichen will, muss zuerst wissen, was Nächstenliebe ist:

    http://www.deweles.de/globalisierung/die-3-gebote.html

    25. September 2011 @ 09:32
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