Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Und kein Aufschrei ging durchs Land

Das manager magazin bezeichnet das Interview des Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer im Jahr 2002 als das teuerste Interview der Welt. Nun hat sich die Bank mit den Erben verglichen.

Ein Satz ist mir ganz böse aufgestoßen:

Was alles man darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar Eigenmittel zur Verfügung zu stellen.(Hervorh.d.d.Verf.)

Gehört es sich nicht mehr, daß man mit fremden Geld vorsichtiger als mit eigenem umgeht?

Kategorie: Allgemein Geschrieben: Freitag, 21.02.2014 um 11:25 von | Comments (3)

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3 Kommentare

  1. Reaktion von Andreas R. J. Schnee-Gronauer:

    Gemeint gewesen sein dürfen Fremd- bzw. Eigenmittel bei Kirch – sprich die Gewährung von Darlehen oder die Übernahme einer Beteiligung.

    21. Februar 2014 @ 15:06
  2. Reaktion von ohje:

    Hust, soviel zu Juristen und wirtschaftlicher Fachkompetenz. Fremdmittel = Fremdes Geld, das sich die Bank irgendwo geholt hat. EIgenmittel= eigenes Geld der Bank????????
    Oh je. Bilanzrecht, Finanzierung und Sanierung ist jetzt nicht so exotisch, dass man sich über empörte Aufschreie echauffieren müsste.

    21. Februar 2014 @ 21:53
  3. Reaktion von RA Jede:

    @ ohje:
    Sie haben es offensichtlich so verstanden wie ich es auch verstanden habe. Haben Sie den Hinweis des Kollegen Schnee-Gronauer verstanden?

    Er meint, Breuer habe sich auf die Passiva von Kirch bezogen: Der Finanzmarkt sei nach Ansicht von Kirch nicht bereit gewesen, ihm Kredite zu geben oder sich gar am Unternehmen zu beteiligen.

    Es ist wie beim Bergsteigen ohje: Manchmal guckt man nach unten und meint oben zu stehen. Der Blick nach oben belehrt dann über die Perspektiven 🙂

    22. Februar 2014 @ 10:41
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