Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Tag der Jura-Studentinnen

wonder-woman-552109_640Gestern war Weltmädchentag. Heute rufe ich zum Jura-Studentinnentag aus. Der Kollege Hoenig fragt zu Soko-Wismar nach der Rechtslage. Viel zu schwierig.

Aber jeder hat die Heldentat der syrischen Flüchtlinge bei der Festnahme des gesuchten Landsmannes mitbekommen. Wie ist die Rechtslage? Freiheitsberaubung, Körperverletzung?

Denn der „Jedermann-Paragraph“ § 127 StPO ist wohl nicht einschlägig, da nicht auf frischer Tat betroffen oder verfolgt. Wie begründet wohl der Staatsanwalt die Einstellung der Ermittlungen?

Kategorie: Strafprozeßrecht Geschrieben: Mittwoch, 12.10.2016 um 15:07 von | Comments (2)

| Anmelden | Trackback | RSS Kommentar

2 Kommentare

  1. Reaktion von Katharina:

    Während wir Mädels uns den Kopf zerbrechen, könnten Sie ja vielleicht noch erklären, wie das „auf frischer Tat“ bei den hier einschlägigen Delikten (§§ 89a, 129a, 129b StGB) eigentlich genau zu verstehen ist.

    • RA Jede:
      🙂 Nee, nee, Mädels! Die Tathandlung muß unmittelbar wahrgenommen werden. Und Verfolgung auf frischer Tat? Ein Nein ist ein Nein!
    13. Oktober 2016 @ 13:23
  2. Reaktion von Katharina:

    Die Frage ist doch, was bei §§ 89a, 129a, 129b StGB die „Tathandlung“ ist. Die Planung seines Anschlags hat der Festgenommene während seiner Flucht jedenfalls fortgesetzt, wenn man der Presse Glauben schenken kann ( http://www.bild.de/bild-plus/news/inland/terrorismus/was-uns-der-terroris-auf-dem-sofa-erzaehlte-48259916,view=conversionToLogin.bild.html ).

    13. Oktober 2016 @ 20:44
XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>