Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Pfui, Herr Thierse!

Die Berliner Morgenpost titelt am Tag nach den Krawallen:

Berlin stellt sich gegen Neonazis

und berichtet, daß der Demonstrationszug der Rechten nach 800 Metern umkehren mußte, da eine Sitzblockade, an der auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse teilnahm, den Zug stoppte. Sie haben eine angemeldete und nicht verbotene Demonstration verhindert. Sie maßen sich an, selbst zu entscheiden, ob das rechte Pack seine Meinung auf einer Demonstration kundtun darf. Was mache ich, wenn Sie irgendwann der Meinung sind, daß ein Demonstration, an der ich gerne teilnehmen möchte, nicht stattfinden soll?

Sie sollen gesagt haben:

Ich weiß, daß es nur eine Minderheit ist, aber es macht mir Angst, daß diese Leute hier marschieren und dabei sehr aggresiv sind.“

Die Morgenpost protokolliert:

17.18 Uhr
Einige Poliezibeamten werden von Flaschen getroffen, die die Gegendemonstranten in Richtung Neonazis geworfen haben. Verletzt wird indes niemand.

Keiner wird Sie hoffentlich mit den Linksautonomen vergleichen, die Flaschen werfen. Unterscheidet Sie nur das Maß der Gewalt?

Kategorie: Allgemein Geschrieben: Sonntag, 02.05.2010 um 12:56 von | Comments (5)

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5 Kommentare

  1. Reaktion von ein leser:

    Gutmensch bleibt Gutmensch.

    2. Mai 2010 @ 14:18
  2. Reaktion von Helmut Karsten:

    Ich bin kein LINKER und RECHTER schon gleich garnicht. Lasst die Rechten laufen und es wird bald KEINE Demonstration mehr geben, an der IRGENDJEMAND teilnehmen wird und kann, ohne dass er riskiert in den neuen KZ’s (Bezirkskrankenhäusern/JVA’s) weggepackt zu werden………….
    Jetzt, nachdem Bandidos und Hells Angels verboten wurden, wird es wohl hoffentlich nicht mehr lange dauern bis das Rechte Dreckspack (NPD) verboten wird. Es ist nur problematisch, weil diese dann auch deren Sympatisanten und Affiliates preisgeben, die schon längst in den Stadtverwaltungen, Polizei, StA-schaften und Gerichten sitzen.
    Was Herr Thierse machte begrüße ich zwar, werten tue ich das aber nur als „Alibi-Aktion“.
    man kann mich googeln…… Nicht vergessen: Es gibt keinen Dresscode für geschorene Schädel und Hakenkreuztätowierungen. Faschismus ist ein genetischer Hang zum Unrecht schlechthin. Der kommt in allen Verkleidungen……….

    3. Mai 2010 @ 09:23
  3. Pingback from Schon wieder: Verteidigung des Rechtsstaats durch Straftaten? « www.martin-neldner.de:

    […] die gleiche Richtung geht auch der Kommentar bei drschmitz.info. Filed under Juristisches, Politik Comment (RSS)  |  Trackback […]

    3. Mai 2010 @ 11:14
  4. Reaktion von Insider:

    Herr Karsten, wie man unter http://www.der-fall-helmut-k.de sehen und nachlesen kann, gehen Sie von falschen Annahmen aus, liefern unvollständige Unterlagen, widersprechen sich ständig selbst, und sind sogar durch Amokdrohungen im Internet aufgefallen. Hier das „Opfer“ einer „ach so bösen Justiz“ zu spielen, ist in Anbretracht Ihrer rechtlichen Situation mehr als unangemessen.
    Wenn Sie sich beschweren, dass auf Ihre mannigfaltigen Anzeigen, auch beim Staatsschutz BKA niemand reagiert – das liegt vielleicht daran, dass die angebl. „NS-Verschwörung“, von der Sie überzeugt sind, einfach nicht real ist. Wie muss man drauf sein, wenn man seinen Strafrichter als angebl. Nazi beim Staatsschutz des BKA anzeigt und damit im Internet hausieren geht?
    Bundesverfassungsgericht und ECHR haben Ihnen ja mit Ihren Theorien auch nicht recht gegeben. Stecken die jetzt auch mit drin?
    Wie leiten Sie denn diesmal die Theorie angebl. versteckter Nazibotschaften in Aktenzeichen der StA her? „Modifier“? „PC-Kasse“?…
    Wer derartige Daten, wenn zutreffend, behauptet kommt a. entweder ins Zeugenschutzprogramm des BKA (wenn es Ansatzpunkte gäbe) oder 2. irgend wann mal in eine geschlossene Abteilung eines Ihnen bereits bekannten Bezirkskrankenhauses (wenn es eine psychiatrische Vorgeschichte gibt, die hier kaum zu dementieren sein dürfte, da Sie Demenz-Befunde selbst veröffentlicht haben).
    Da Sie bis heute nirgends propagiert haben, dass man Ihnen das Zeugenschutzprogramm angeboten hätte – man ahnt, wie dies nach Ihrer Abschiebung aus den USA weiter gehen könnte.
    Dort haben Sie ja auch bereits Asyl beantragt, weil die NS-Justiz hinter Ihnen her sein soll.
    Mal sehen, ob der Supreme Court da auch mit drin steckt. In den USA sollen die Illuminaten die Fäden ziehen…

    17. Oktober 2012 @ 15:18
  5. Pingback from Pack | Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille:

    […] Es besteht ein gesellschaftlicher common sense, die Wahrnehmung von Grundrechten des rechten Packs zu verhindern, der beispielsweise auch vom zweithöchsten Repräsentanten unserer Republik geteilt wurde; vgl. Pfui, Herr Thierse […]

    18. Mai 2014 @ 14:51
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