Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Ich liebe Bausteine!

Nicht die meiner Kinder, Textbausteine erfreuen mich immer wieder, insbesondere in der Adventszeit:

Aktenberge

„die anliegenden Ermittlungsakten werden Ihnen gemäß Ihrer Aktenanforderung für drei Tage zur Einsichtnahme übersandt.“[1]

Manche schreiben auch „für drei mal 24 Stunden“.

Sie sind nicht’mal vollständig, es fehlen die Akten über die Finanzermitlungen.

  1. [1]Hervorhebung im Original

Kategorie: Allgemein,Justiz Geschrieben: Mittwoch, 12.12.2012 um 14:05 von | Comments (3)

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3 Kommentare

  1. Reaktion von RA JM:

    Der geistige Hintergrund der „drei mal 24 Stunden” hat sich mir noch nie erschlossen. Könnte man auch 4.320 Minuten vorgeben? 😉

    12. Dezember 2012 @ 15:07
  2. Reaktion von Jens:

    @ RA JM: „3 Tage“ würde nach §§ 187 I, 188 I BGB bedeuten: Rückgabe um Mitternacht. Das will man Ihnen natürlich rücksichtsvollerweise nicht zumuten, deshalb „3 x 24 Stunden“.

    (War doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?)

    13. Dezember 2012 @ 00:07
  3. Reaktion von RA Jede:

    3×24 sieht nicht nach einer Frist aus, oder? Ich würde die ersten 24h am Montag nehmen, die zweiten am Mittwoch und die dritten am Montag.

    13. Dezember 2012 @ 10:17
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