Dr. Schmitz & Partner – Hauspostille - Schlaglichter aus dem Leben der Berliner Strafverteidiger und Berichtenswertes aus Sicht eines Anwaltes

Der kann die Tinte nicht halten

Aus einem dreiseitigen Schreiben wegen Erstattung des Kaufpreises von ca. 90€ aus einem Fernabsatzvertrag:

Ordnungsgemäße Vollmacht wird anwaltlich versichert. Sie mögen Sie aber auch der im Original beigefügten Vollmacht entnehmen.

Ich habe nachgeguckt. Er ist tatsächlich Anwalt. Kanzleistil und dann noch Probleme mit der Groß-/Kleinschreibung.

Kategorie: Allgemein,deutsch Geschrieben: Freitag, 13.12.2013 um 13:03 von | Comments (5)

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5 Kommentare

  1. Reaktion von RA HP:

    Herr Kollege, da reiten Sie aber ganz schön lange auf nichtigem Anlass herum. Haben Sie vielleicht selbst 1-3 Mandate zu wenig und daher entsprechende Kapazität?

    13. Dezember 2013 @ 15:41
  2. Reaktion von RA Jede:

    @ RA HP: Ach, Herr Kollege! Das ist es ja. Ich habe zu wenig Zeit. Und diese wenige Zeit raubt mir ein „Kollege“, der auf drei Seiten, eng bedruckt in 12pt-Schrift, einen Anspruch aus einem Internet-Kauf geltend macht. Nebenbei sind seine rechtlichen Ausführungen im entscheidenden Punkt auch noch unzutreffend. Hätte er die Ansprüche auf einer Seite geltend gemacht, wäre er immer noch ein Schwätzer.
    Moin!

    14. Dezember 2013 @ 11:54
  3. Reaktion von Werner:

    1) Hier kann man mit etwas Wohlwollen auch im zweiten „sie“ das Subjekt des Satzes erblicken. Dann ist Großschreibung richtig.

    2) Haben Sie mal die Rechtschreibfehler in Ihrem vorangegangenen Blogbeitrag (dem zum Neuwagenkauf) gezählt oder durch einen Kundigen zählen lassen? Ich komme auf sieben.

    13. Dezember 2013 @ 18:58
  4. Reaktion von RA Jede:

    @ Werner:
    1.) Nein.
    2.) Sieben incl. Zeichensetzung? Der Name des Autoren wird unter jedem Beitrag angeführt. Mein letzte Beitrag war Fundstück 2.

    14. Dezember 2013 @ 12:02
  5. Reaktion von RA Jede:

    Ich habe mich mißverständlich ausgedrückt.

    Ich fand es einfach berichtenswert, daß es nunmehr auch einen Kollegen gibt, der eine ordnungsgemäße Vollmacht versichert, gar anwaltlich versichert, und der Kollege fügt dann absurderweise die Vollmacht im Original bei.

    Ich brauche wohl nicht mehr zu erwähnen, daß das Schreiben (und damit auch die Vollmacht) per Telefax versandt wurde?

    Vierzehntausend Anwälte in Berlin. Warum muß ich denn nun gerade an den geraten? Ich könnte ihm eine Liste von Kollegen vorlegen, die gut zu ihm passen. Bei uns heißt sie „A-Liste“.

    14. Dezember 2013 @ 12:13
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